Rückblick auf die Elbe-Radweg-Tour 2007 von Cuxhaven bis Magdeburg

10-Tage an der Elbe entlang vom Dienstag, 29. Mai, bis Donnerstag, 7. Juni 2007 – ca. 500 km –

mit Helga und Bernd und 23 Radlern

 

Tagebuch

von Maria Kurz

 

Tag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10

 

T o u r e n l i e d

 

 

Dienstag 29. Mai 1. Tag

 

Cuxhaven:   Regen vor Ort! Triefend zur Fähre!

                  An Bord: Abschied von Elfi, Sigrid und Co.

                  mit Schluck, Winken, Küsschen und so.

Öffentliche Begrüßung – Bordfrühstück – raue See!

Trotzdem: Kein Tütenbedarf! Ahoi und juchhe!

Ankunft pünktlich in   B r u n s b ü t t e l   !

Hier:     Schleusenführung. Sehr kompetent!

            Aber: Regen, Regen – ohne End!

E l b d e i c h   -   wie immer: Ringsum Schafe plus Köttel –
Ein letzter Gruß halt – aus   B r u n s b ö t t e l   !
Rückenwind! Klasse! Stimmung recht heiter.
Fähre   G l ü c k s t a d t   -   nach „Drüben“   -   und weiter
bis „Gasthaus   S i e b “   -   JWD bei Wischhafen.
Eine Wellness-Oase !!! Zum Schlafen,
Rundumerneuern, Trinken, Essen!
Schietwetter – Frust? Total vergessen!
 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 1. Tag!
Der 2. folgte kurz danach!

 

Tag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10

 

Mittwoch 30. Mai 2. Tag

 

Regen vorbei!!!

Wolken – blauer Himmel – Sonne! Ei, ei!
Frühstück toll – war zu erwarten!
Vergnügliches Starten!

1. Halt: Festung   „ G r a u e r   O r t “.   I m p o s a n t   !

Führung, Belehrung: Sehr interessant.

Der Clou: Butterkuchen und Kaffee für alle dazu!

Weiter zum   L ü h e s p e r r w e r k .

Ein bisschen Gucken – Mini-Jause – Pipi-Pause!

Dann   F i n k e n w e r d e r ,  
Fährschiff: „Reeperbahn Vergnügen“.

Manche konnten nicht genug davon kriegen! (Hört! Hört!)
Aber weiter ging’s.  
H a m b u r g    L a n d u n g s b r ü c k e n   !

Berg hinauf – froh gelacht –

„ P a c i f i c “   erreicht! Das Quartier für die Nacht.

Im „Feuerstein“: Essen, Trinken, Bier und Wein –

                        Fröhliches Beisammensein.

Nachtruhe ziemlich begrenzt!

Helga – nebenberuflich   N a c h t g e s p e n s t   !!!

Im Baby-Doll-Hemde!“

Gottlob! Die Ruhestörer waren Fremde!!!

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 2. Tag!

Der 3. folgte kurz danach!

 

Tag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10

 

Donnerstag 31. Mai 3. Tag

 

Ade „Pacific“ – „Feuerstein“!

Ein neuer Tag: Sonnenschein!!!

Durch Hamburg! Kreuz und quer! Ätzender Verkehr!

B e r n d   „Klasse“!

Helm ab! Seine Führung: Spitzenklasse!

Sicher – ruhig – souverän!

Wir nur achteran! Sehr angenehm!

Bald 1. Panne! Nix weiter passiert.

Rasch – von Bernd – repariert! Weiter geführt …

durch die   „ V i e r l a n d e “.

Bis zum idyllischen Bahnhof „Fünfhausen“.

Hier Riesenwürste und Torten –
also fröhliches Schmausen!

Nächste Ziele: Fähre „Zollenspieker – Hoopte“

und weiter zum „Fährhaus Tespe“.

Wie üblich: Diverse „Schmankerln“ und Kaffee.

Schlanke Taille?? Längst passé!

Start zu des Tages letzter Etappe:   L a u e n b u r g   !

Keine Hürde! Auch antikes Kopfsteinpflaster

wurd’ gemeistert mit Würde!

Die alte   Z ü n d h o l z f a b r i k   -   heut’ „Jugendhaus“ –

unser Nachtquartier.

Alles – aber auch alles: Spitze hier!

Entspanntes Relaxen,

ein bisschen Bummeln durch’s Städtchen,

ein bisschen Kneipe, Gucken in Lädchen,

Elbblick genießen bei Bier und Wein –

dann in die Koje! Schlaf muss sein!

Und damit:

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 3. Tag!

Der 4. folgte kurz danach.

 

Tag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10

 

Freitag 1. Juni 4. Tag

 

Tschüss Lauenburg – historische Altstadt – Elbeblick!

Und tschüss, alte, herrliche Zündholzfabrik!

Kopfstein geschüttelt – wach gerüttelt zum „Städele" hinaus!

Besichtigung „Palmschleuse“ –
anerkannt „Technisches Wunder“.

Nach entsprechender Belehrung ging’s flott bergrunter

und weiter – juchhe! Richtung „Fähre Bleckede“.

Feines Wetter. Herrliche Natur.

In Bleckede selbst: Bildung – Kultur!

Zum Schlossturm ’rauf – 91 Stufen –   P f l i c h t   !

Gang durch’s Museum zwar nicht,

aber man musste es seh’n! Wirklich: Interessant, schön!

Im Schlosshof – wie immer üblich an solchen Orten –

Bockwurst, Kaffee, Kuchen, Torten.

Weiter „Fähre Darchau“ – gottlob in Betrieb.

Auch später „Fähre Bitter“ – das war uns sehr lieb,

denn dann waren wir da –

in   H i t z a c k e r   an der Jeetzel. Trallali! Trallala!

Hier aber: Bergauf! Immer bergauf! Stöhnen! Geschnauf!

Geschafft!!!   P a r k h o t e l   !

Auspacken, regenerieren – das ging schnell!

Am erstklassigen Büfett – die ersehnte Stärkung!

Welch ein Diner!

Krönung des Abends: Stadtführung mit dem Orts-Archäologen!

Die Stunden verflogen!

Der Mann wusste sooo viel! Und hatte Humor!

Wir begeistert – waren ganz Ohr!

Mit Fackeln zurück.

Schlafengehen, ein wenig plaudern …

Auch das ist Glück!

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 4. Tag!

Der 5. folgte kurz danach.

 

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Sonnabend 2. Juni 5. Tag

 

Sonnenschein – Himmel klar –

Frühstücksbüfett: Wunderbar!

B e r n d   ganz kess – im neuen Dress!

Vielleicht ein bisschen ungewöhnlich und fremd –

die rote Zipfelmütze zum Fahrradhemd!!!

Aber sie schmeichelte ungemein – und musste sein!

Denn: Man hatte ihn in der Nacht

zum Oberzwerg der Hitzacker Zwerge gemacht!

Um 9 Uhr Start zur Fahrt nach Dömitz –
ohne rote Zipfelmütz!!

Unterwegs besonders schön – die Natur!

Festung Dömitz! Wieder was für die Bildung! Kultur!

Besichtigung – Rundgang durchs Museum –
viel über Fritz Reuter

und so weiter … und so weiter!

Im nahen „Scheunencafé“ sangen Wirtin und uriger Wirt

für uns im Duett –

alles in allem: Witzig, originell und irgendwie nett.

Weiterfahrt nach   L e n z e n.

„Haus Kinderland“ – eigentlich Schullandheim –
unser neues Quartier.

Wir fanden’s gemütlich hier.

Und der „Rudower See“ – fast vor der Tür!

Allerdings: Zum Bade – wie schade – ein bisschen zu kalt.

Na ja, was soll’s – man wird halt alt!

Abendessen: Gulasch, Rotkohl und als Clou: Eine köstliche Soße dazu!

Alle hauten tüchtig rein!

So schön kann – dank guter Küche – ein Schullandheim sein!

Bummeln durch Wald und Flur oder Stadt – wer Lust dazu hatt’ –

und damit:

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 5. Tag!

Der 6. folgte kurz danach.

 

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Sonntag 3. Juni 6. Tag

 

R u h e t a g

 

Parole: Jeder kann tun, was er will, was er mag!

Z. B. Radeln, Bummeln, Stadt und Gegend anseh’n -

irgendwas halt – und auch das war mal schön!

Am Nachmittag: Seeumrundung per Rad.

Im „Haus der Christlichen Mission“: Kaffee – Kuchen   s a t t   !

Und interessante Informationen

über Aufgaben der Einrichtung, über Ziele, Aktionen.

Mit einem zünftigen   G r i l l a b e n d   – vor unserem Haus –

klang der Tag fröhlich und heiter für alle aus.

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 6. Tag!

Der 7. folgte kurz danach.

 

 

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Montag 4. Juni 7. Tag

 

Abschied vom Schullandheim und Herrn Bruhn,

dem freundlichen Leiter.

Dann weiter! Ziel: Storchendorf   R ü h s t ä d t .

Das Radeln wieder einmal sehr schön. Herrliche Landschaft!

Weit und breit nur Natur zu seh’n!

Highlight auf dieser Fahrt „Grenzlandmuseum Schnackenburg“ –

ein Museum besonderer Art.

Deutsche Geschichte – hier sichtbar, erlebbar gemacht

und dank ausgezeichneter Führung uns allen so nahe gebracht.

Wieder unterwegs: Fähre Schnackenburg – gemütliches Lokal am Deich –

kleine Pause – erfrischende Jause!

Größere Rast in   W i t t e n b e r g e .

Hier im Ort: Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Die „Tour de Prignitz“ wurd’ gefeiert! Weit und breit

Ballons, Fähnchen, Buden, fröhlicher Betrieb –

wir mittendrin – wir feierten mit!

Gegen 17 Uhr   R ü h s t ä d t   erreicht –

„Hotel Storchenkrug“ unser Quartier.

Rundum zufrieden – ja, das waren wir.

Und wie immer: Gut getrunken, gut gegessen!

Nicht zu vergessen:

Die dörfliche Idylle pur, die vielen Störche und die Infos dazu.

Wir waren begeistert. Froh ging man zur Ruh.

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 7. Tag!

Der 8. folgte kurz danach.

 

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Dienstag 5. Juni 8. Tag

 

Himmel grau in grau!

Man wurd’ nicht draus schlau!

Regen? Ja oder nein? Also: Nicht gerade fein!

Doch 9 Uhr! Das hieß: Weiter! Und wir wie immer froh und heiter!

Unterwegs: Havelsperrwerk! Gewaltig! Imposant!

Stadt   H a v e l b e r g :   Nette Häuser, interessant.

’Rauf zum Dom! Großartig, schön,

leider gesperrt. Von innen wenig zu seh’n.

Eine Eisdiele lud zum Imbiss ein. Fein,

denn es fing an zu regnen! Und das war gemein!

Gierseilfähre   S a n d a u   -   die Landschaft im Regen

alles in allem recht trist.

Wir trieften. Man hörte auch murmeln: Mist!

Trotzdem   T a n g e r m ü n d e   erreicht!

Ein bisschen aufgeweicht, aber – o, Wunder:

Kein Regen mehr! Und wir putzmunter!

Unser Quartier verdient eine Krone: Hotel „Alte Brauerei“.

Service, Zimmer, Essen, Trinken – alles nicht ohne – ei, ei!

Perfekt !!!

Nachts Stadt entdeckt!

Von Nachtwächterin geführt – kompetent, spritzig,

humorvoll und alles in allem recht witzig.

Unentwegte kehrten danach noch ein –

in uriger Kirchenkneipe – das musste sein!

Spät in der Nacht endlich Ruh!

Herrliche Betten! Juhu!

Die Uhren im Städtchen schlugen den Takt dazu.

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 8. Tag!

Der 9. folgte kurz danach.

 

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Mittwoch 6. Juni 9. Tag

 

Schönes Wetter! Sonnenschein! Jau’, so muss Tourenwetter sein!

Fröhlicher Start Richtung   L o s t a u .

Herrliche Landschaft! Einmalig schöne Natur! Freude pur!

Im Feriendorf   B e r t i n g e n    -   kleine Pause

zum verdienten Relaxen und natürlich zum Schmause!

Dann noch ein bisschen Fährfahrt hin und her –

Rogätz und Niegripp – mit den Namen tut man sich schwer –

bis Wasserstraßenkreuz Magdeburg / Lostau.

Hochinteressant !   Imponierte uns sehr!

L o s t a u   !!!

Im Landgasthof „Zur Erholung“, unser Quartier:

Super! War das Spitze hier!!!

Das Ambiente – die Zimmer – der Service – einfach Klasse!

Der Grillabend im Garten! Das Büfett: Qualität! Nicht „Masse“.

Wir waren des Lobes voll,

fühlten uns so richtig wohl

und hatten Spaß! Zum letzten Mal in dieser geselligen Runde!

Es nahte schließlich die Abschiedsstunde!

 

Ende Elbe-Radweg-Tour – 9. Tag!

Der 10. folgte kurz danach.

 

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Donnerstag – 7. Juni – 10. Tag

 

Gemütliches Frühstück – draußen im Garten.

Reichhaltig, köstlich – wie zu erwarten.

Dann Abschied vom Landgasthof in   L o s t a u .

Fahrt durch die herrliche Landschaft Elbau

und schließlich am Hauptbahnhof Magdeburg –

unserem Ziel.

Alles klappte wie am Schnürchen!

Die Wagentür fiel.

Die Räder auf dem Trailer,

das Gepäck im Bus,

ein letzter Blick, ein letzter Gruß –

der Zug brachte uns in die Heimat zurück

nach 10 unvergesslichen Tagen   R a d e l g l ü c k   !

Das Tourenmotto aber soll uns weiter begleiten –

Komme was mag:

 

„Öffne dein Herz und knutsche den Tag“!

 

Dank Euch, Helga und Bernd –

                        für alles – alles – alles!

 

Maria Kurz

 

Bad Bederkesa, Juni 2007

 

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